Zwei Frauen im Gespräch bei einem Meeting an einem weißen Tisch, mit Papieren, Notizblöcken und Stiften. Die eine Frau sitzt auf der linken Seite, die andere auf der rechten Seite.

Leadership Identity

Neue Führungskräfte entwickeln, in der Kultur Ihrer Organisation

Zwei Menschen sitzen an einem weißen Tisch und unterhalten sich. Eine Person hält einen Stift in der Hand, während die andere Person ihre Hand bewegend erklärt.

Leadership Identity – Programm für neue Führungskräfte

Aus Fachkräften werden Führungskräfte – nicht nebenbei, sondern mit Begleitung. Leadership Identity ist ein sechsmonatiges Programm für neue Führungskräfte in Ihrer Organisation.

Wenn Fachlichkeit allein nicht mehr trägt

Wer neu in eine Führungsrolle kommt, oft ohne Führungserfahrung und direkt aus dem Kreis der bisherigen Kolleg:innen, bringt meist mit, was ihn oder sie bis dahin ausgezeichnet hat: Fachlichkeit, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, Dinge selbst gut zu machen. In der neuen Rolle hilft das nur begrenzt weiter.

Das zeigt sich im Alltag:

  • Die beste Fachkraft im Team führt es jetzt und bearbeitet die anspruchsvollen Fälle weiter selbst.

  • Entscheidungen werden länger geprüft als nötig, und abgegeben wird wenig, weil unklar ist, wo die eigene Zuständigkeit endet.

  • Der Kalender füllt sich mit Meetings, alles scheint dringend, und für die eigentliche Führungsarbeit bleibt kaum Zeit.

  • Eine Veränderung soll dem Team erklärt werden, obwohl sie an anderer Stelle beschlossen wurde, noch nicht alle Antworten feststehen – und die eigene Überzeugung manchmal fehlt.

Für diese Themen braucht es Zeit, Begleitung und die Möglichkeit, Neues im eigenen Führungsalltag auszuprobieren.

Person schreibt handschriftliche Notizen auf einem Plakat mit Überschriften zum Thema Ziel, Auftrag, Rollen und Entscheidungen bei einer Besprechung.

Was danach anders ist

Am Ende des Programms haben die Teilnehmenden ihre Führungsrolle für sich geklärt: was von ihnen erwartet wird und was sie selbst von anderen erwarten. Sie entscheiden und delegieren bewusster und wissen, wo ihre Zuständigkeit beginnt und endet. Sie haben Wege gefunden, Prioritäten zu setzen, wenn vieles gleichzeitig drängt. Und Ihre Führungskräfte haben eine gemeinsame Sprache für Führung entwickelt. Mit einer Gruppe Gleichgesinnter im Rücken, an die sie sich auch danach wenden können.

Drei Menschen in einem Gespräch, eine Frau im schwarzen Oberteil mit Notizblock und Stift, sitzen davor zwei weitere Personen, eine mit rot-blondem Haar und die andere mit Glatze und Brille, in einem Raum mit neutrem Hintergrund.

Warum in Ihrer eigenen Organisation

Ihre Führungskräfte arbeiten sechs Monate lang als Jahrgang zusammen. Das unterscheidet das Programm von einem offenen Seminar.

Gemeinsame Sprache. Alle Teilnehmenden sprechen danach über Führung mit denselben Begriffen, und das zeigt sich im Alltag: in Meetings, Mitarbeitendengesprächen und Übergaben.

Die eigene Organisation als Lernfeld. Die Fälle, an denen gearbeitet wird, stammen aus Ihrer Organisation. Es geht also nicht um einen Transfer in eine fremde Wirklichkeit, sondern um das, was am Montag ansteht.

Ein Netzwerk, das bleibt. Führung ist in den ersten Jahren oft einsam. Wer eine Gruppe hat, in der sich auch Unsicherheiten ansprechen lassen, findet schneller zu einer eigenen Art zu führen.

Ihr Zuschnitt. Der Aufbau steht, die Schwerpunkte stimmen wir mit Ihnen ab und passen sie an Ihre Führungskultur an.

Woran die Teilnehmenden arbeiten

Modul 1: Führungsrolle und Verantwortung.

Was heißt Führung in Ihrer Organisation, was wird von dieser Rolle erwartet, und was erwarten die Führungskräfte selbst von anderen? Die Teilnehmenden prüfen ihr bisheriges Führungsverständnis und sortieren, was davon trägt.


Modul 2: Entscheidungen und Delegation.

Entscheiden, ohne alles selbst zu prüfen. Abgeben, ohne die Verantwortung loszuwerden. Gearbeitet wird an konkreten Fällen aus dem Alltag der Teilnehmenden.


Modul 3: Selbststeuerung und Belastung.

Prioritäten setzen, wenn alles dringend ist. Mit Druck umgehen, ohne sich aufzureiben.


Modul 4: Veränderung gestalten und kommunizieren.

Veränderung erklären, auch wenn sie an anderer Stelle beschlossen wurde. Orientierung geben, auch wenn noch nicht alles feststeht.


Modul 5: Zusammenarbeit und Meetings.

Welche Meetings braucht das Team wirklich? Die Teilnehmenden nehmen ihre eigenen Meetings auseinander und bauen sie neu auf.


Modul 6: Künstliche Intelligenz im Führungsalltag.

Wo KI im Führungsalltag hilft, wo sie Entscheidungen nicht abnehmen kann und wie das Team dazu eine gemeinsame Haltung entwickelt.


Eine Frau schreibt Notizen auf ein Blatt Papier an einem weißen Tisch mit einem aufgeschlagenen Laptop neben ihr.

So läuft das Programm ab

Das Programm beginnt mit einem virtuellen Auftakt und endet mit einem virtuellen Abschluss. Dazwischen liegen sechs Module in der Gruppe, und über die sechs Monate verteilt hat jede und jeder sechs verbindliche Einzelcoachings. In den Modulen wechseln sich Input zu Modellen und Methoden, Übungen und Reflexion ab, und an Fällen aus dem eigenen Alltag wird das Gelernte gleich erprobt.

Für die Zeit zwischen den Modulen gibt es Tandems und Impulse. Ein Arbeitsbuch mit Methoden und Reflexionsfragen begleitet durch das Programm.

Zum Abschluss führen wir mit Ihnen ein Auswertungsgespräch. Auf Wunsch kann sich eine weitere Begleitung anschließen.

Wie wir mit Vertraulichkeit umgehen

Was im Einzelcoaching besprochen wird, bleibt dort. Ihnen als Auftraggeber:in spiegeln wir ausschließlich auf der Ebene der Gruppe: welche Themen tragen, wo wir Muster sehen und was aus unserer Sicht in der Organisation zu bearbeiten wäre. Aussagen über einzelne Personen gibt es nicht.

Diese Grenze schützt beide Seiten: die Teilnehmenden und die Qualität dessen, was Sie am Ende erfahren.

Ein blaues, halbkreisförmiges Symbol mit einem offenen Kreis in der Mitte.

Eckdaten

Teilnehmende: sechs bis zwölf Führungskräfte aus Ihrer Organisation

Dauer: sechs Monate

Umfang: virtueller Auftakt und Abschluss, je zwei Stunden · sechs Module in der Gruppe, je drei Stunden · sechs Einzelcoachings pro Person, je 60 Minuten

Ort: bei Ihnen, im Rhein-Main-Gebiet oder online

Termine: nach Ihrem Kalender

Investition: Den konkreten Umfang und die Investition klären wir nach einem Vorgespräch. Sie hängen von Gruppengröße, Ort und Schwerpunkten ab.

Wer das Programm leitet

Dominique Wirl – Organisationsentwicklerin, Entwicklung mit Wert.

Eva Holden – Organisationsentwicklerin, decommplex GmbH.

Wir führen das Programm gemeinsam durch. Wenn sich im Vorgespräch zeigt, dass eine andere Besetzung besser zu Ihrer Organisation passt, sagen wir das und schlagen Kolleg:innen aus unserem Netzwerk vor.

So kommen wir zusammen

1. Vorgespräch. Wir hören uns an, wo Ihre Führungskräfte stehen und was in Ihrer Organisation ansteht.

2. Angebot. Sie erhalten einen Vorschlag mit Schwerpunkten, Terminen und Investition.

3. Start. Nach Ihrer Zusage stimmen wir die Termine ab und beginnen mit dem Auftakt.

Erzählen Sie uns kurz, wie viele Führungskräfte Sie im Blick haben und was bei Ihnen gerade ansteht. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag.